√Ein Buch für Milda zum 95. Geburtstag in Vorberetung

Vögel um und im Tanenbaum
Meine liebe Schwiegermutter Milda wird in diesem Jahr 95 Jahre alt. Ihre größte Freude ist es immer, wenn sie aus dem Schatz ihres Gedächtnisses Gedichte, Sprüche oder weise Sätze und Sprüche vorträgt. Ich höre da immer gespannt und sehr gerne zu. Sie betont alles sehr kunstvoll und man kann richtig miterleben, was in den Gedichten erzählt wird. 

Eines Tages sagte ich zu Milda: "Wir könnten von deinen gesammelte Werken ein ganzes Buch erstellen!" Milda war begeistert. Nun habe ich mich ans Werk gemacht. Wenn sie ein Gedicht vorträgt, greife ich flugs zu Stift und Papier und schreibe mit. 

Nun geht es darum, alles noch in Form zu bringen. Mein PC-Mann wird die von mir angefertigten Zeichnungen mit den entsprechenden Texten versehen und zu einem Heft zusammenstellen. 

Das Gedicht "Haus am Meer" erzählt von einer Dame, die ein wunderschönes Haus mit einem Rosengarten bewohnt, wo sie das Leben als große Feier erlebt, mit ihrem Engel spricht, der über dem Haus wacht, wo Kinder und Enkelkinder sie besuchen, sie in Briefen Freundschaften pflegt und sie Gott von Herzen dankt. 

Sie tritt morgens vor die Tür 

Schreib deine Lieben in dein Herz 

Modell Scho Seppe zeichne ich immer gern 


 Mildas Mutter Idas Abendgebet 
Harre meine Seele, harre des Herrn.

Alles ihm befehle, hilft er doch so gern.

Wenn alles bricht, Gott verlässt uns nicht.

Größer als der Helfer ist die Not ja nicht.

Ewiger Rette, Helfer in der Not,

Rett auch unsre Seele, du treuer Gott. 

 Dieses Gedicht hat Mutter Ida ihren Kindern abends immer vorgebetet. Die sechs Kinder, von denen Milda die Jüngste war,  spielten Versteck im Garten. Wenn die Abendglocken läuteten, rief Ida die Kinder zu sich zur Bank vor dem Haus und sang mit ihnen Lieder. Da rief die Nachbarin aus dem Fenster: Ach, singt doch noch ein bisschen mehr!" 

 


Putte 1

Putte 2

Putte 3 
Dies 3 Putten gehören zu einem Blatt, wo Mildas Gedanken zum Glauben aufgeschrieben werden. Hier drei Beispiele:

🧡 "Wenn ich nicht so einen festen Glauben hätte, hätte ich schon längst aufgehört zu beten." 

 🧡 Seniorenheim-Pfarrer Mader sagte zu ihr: "Frau Stuffer, wir katholischen und evangelischen Brüder und Schwestern gehören doch zusammen!"

 🧡 "Was das Sterben anbetrifft: Ich drängel mich nicht vor!"

 

Die Rosenkranzwinderin mit Weidetieren, die Glocken umhängen haben 

Auf dieses Blatt kommt eines der Lieblingslieder von Milda, hier Strophe 1:  

 Bis hierher hat mich Gott gebracht
durch Seine große Güte,
bis hierher hat Er Tag und Nacht
bewahrt Herz und Gemüte,
bis hierher hat Er mich geleit',
bis hierher hat Er mich erfreut,
bis hierher mir geholfen.

Buch-Titelblatt links oben 

Titelblatt "Aus Mildas Schatzkistlein"  

Tauben zeichne ich liebend gerne

Licht-Taube fliegt herunter 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drei Putten 

Hahn, Glucke mit 2 Küken

Hirt mit Jakobschaf und Buch mit Schreibfeder 

 
Rehe, Baum, Hase, Igel, Grab, Wanderer, 2 Schafe, Eichhörnchen 
Vor zwei Tagen gab es im Seniorenheim eine Feier mit Akkordeon. Milda war sehr berührt und sang mir folgendes Lied vor, für welches ich obige Zeichnung angefertigt habe. Die beiden Schafe weisen auf meine teils verlorene Heimat Xaverhof hin. 

 In meine Heimat kam ich wieder,

es ist die alte Heimat noch.

Dieselbe Lust, dieselben frohen Lieder

und alles ist ein andres doch.

Die Wälder rauschen so wie einst vor Jahren.

Im Walde springt wie einst das Reh.

Doch eine Stimme hört ich sagen:

Flieh, flieh und kehr nicht mehr zurück.

Die du geliebt, sind längst gestorben

Die du geliebt, sind längst bei Gott.

 

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